Medikamente können diffusen Haarausfall auslösen, z. B. durch Chemotherapie, Antihormontherapien oder bestimmte Blutdruck- und Immunmedikamente. Typisch ist verstärkter Haarverlust über den gesamten Kopf oder verzögerter Haarwuchs, da Wirkstoffe den Haarzyklus beeinflussen oder Haarfollikel vorübergehend schädigen. Häufig normalisiert sich der Haarwuchs nach Therapieende. Unterstützend können lokal wirkende Anwendungen wie Thymuskin die Haarwurzeln stärken und den Haarstatus stabilisieren, solange die Haarfollikel noch aktiv sind.